leuchtkind

Freitag, Juli 11



lebenszeichen







mir gehts gut. der countdown steht auf 26 tagen. zeit zum bloggen hab ich immer noch nicht. sorry!

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Donnerstag, April 3



alles gut

auch wenn das filmchen im vorigen post etwas depressiv angehaucht ist, mir geht es gut und dem baby auch! sie hat sich sorgen gemacht, was ich mega lieb finde!

ich habe die slideshow im dezember gestaltet, als ich noch völlig verunsichert war, ob die schwangerschaft hält oder nicht. die angst hat sich ziemlich gelegt und ich bin zuversichtlich, dass klein-leuchtkind im august gesund zur welt kommt. ist übrigens ein junge!

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Freitag, März 28



darf ich das behalten...



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Sonntag, April 1



sensationsgeil und unsensibel

ich habe mich wieder mal hinreissen lassen und eine ausgabe des schweizer nachrichtenmagazins "facts" gekauft. der titel "wunsch kind. künstliche befruchtung: der leidensweg zum elternglück" hatte meine aufmerksamkeit geweckt. erhofft hatte ich mir einen sensibel geschriebenen bericht über betroffene und gut recherchierte informationen zur situation in der schweiz.

stattdessen vermixt der artikel die thematik mit fragen der präimplantationsdiagnostik und eizellspenden für 60jährige zu einem unerträglichen und sensationsgeilen artikel. er zieht die unerwünschte kinderlosigkeit ins lächerliche ("manche paare experimentieren mit asiatischen lehren, richten sich nach dem mondkalender...") und sitzt dem total überkommenen mythos auf, dass die frauen das problem sind.

es wird vom "dramatischen verfall weiblicher eizellen ab 35" gesprochen, um dann das einfrieren derselben an den pranger zu stellen. der satz "fortpflanzungsmediziner unternehmen noch weitere kapriolen um frauen zu einem wunschkind zu verhelfen." setzt dem ganzen die krone auf.

um frauen zu einem wunschkind zu verhelfen?! männer haben in der weltsicht von sonja kastilan offenbar wenig mit dem kinderkriegen zu tun und leiden nicht darunter, wenn es nicht klappt mit dem wunschkind.

wirklich ärgerlich. chance verpasst, ein aktuelles thema gut recherchiert abzuhandeln.

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Donnerstag, Dezember 28



weihnachten in italien



vier tage weihnachten in italien und ich bin reif für die insel...

die ankunft war plangemäss am 23.12. abends, nach einer siebenstündigen fahrt über italiens überfüllte autobahnen, wobei wir unser stöhnen über den verkehr vier tage später als lächerlich empfanden, denn erst da erfuhren wir, was eine HORROR-fahrt ist. aber ich will nicht vorgreifen.

beim ersten abendessen also, herrschte von seiten meiner schwiegereltern erwartungsvolle stille. indem ich innerhalb von 15 minuten zwei gläser weisswein trank, versuchte ich die unausgesprochene frage im raum zu beantworten. die nachricht wurde verstanden, musste jedoch an jedem einzelnen feiertag für alle übrigen familienmitglieder nochmals übermittelt werden. irgendwie wurde ich das gefühl nicht los, dass mir alle auf den bauch starrten.

da das thema enkelkinder mangels aktualität nicht diskutiert werden konnte, ging der gesprächsstoff schnell aus. das ist ein problem, wenn man sich zweimal am tag zum essen trifft, denn irgendwas muss man ja reden, wenn man so gemeinsam an einem tisch sitzt. das resultat waren nicht interessante diskussionen, sondern das übliche geplänkel zwischen menschen, die sich ewig kennen, sich jedoch nichts zu sagen haben - "charakteraustausch" nennt das meiner.

nach vier tagen miesen tischgesprächen bei phantastischem essen und wein ergriffen wir vollgefressen vorplanmässig die flucht und entschieden, über nacht zurück in die schweiz zu fahren. falsche entscheidung. nach 50 kilometern tauchten wir in den nebel ein und gingen darin verloren, kein witz. hätten wir die übliche route fahren können, wären wir nachts um zwei zuhause gewesen. da jedoch die autostrada zwischen bergamo und milano gesperrt war, irrten wir bei suppig dichtem nebel mitten in der nacht im hinterland der lombardei umher auf der suche nach der strasse richtung como.
als wir heute morgen um sechs uhr endlich in zürich einfuhren, schien es mir, als kämen wir aus dem feindlichen parallel-universum zurück in unsere eigene, freundliche zeit.



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Donnerstag, Juli 27



baby-föteli




stimmung: erstaunt



mein freundeskreis (der sich im moment explosionsartig fortpflanzt) kommuniziert normalerweise per email oder sms, sei es an geburtstagen oder weihnachten ("oh du fröhliche, nöd zvill trinke, gäll!").
doch kaum werden sie eltern, ändert sich dies. plötzlich bekomme ich an geburtstagen, weihnachts- und anderen feiertagen per post (!) karten, auf denen der freundeskreis-nachwuchs prangt, wahlweise nackig, in der badewanne planschend oder als samichlaus verkleidet.
das ist irgendwie herzig. irgendwie.

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