heute ist einer dieser seltenen tage, an denen man vor freude innerlich bebt und alle wege hüpfend wie ein 10jähriges schulmädchen zurücklegt.
grund dafür ist nicht etwa guter sex oder ein anruf von einer freundin, nein, diesmal ist es ein echter FLOW, der dieses glück ausgelöst hat. der psychologe mihaly csikszentmihalyi definiert den flow wie folgt:
* wir sind der aktivität gewachsen.
* wir sind fähig, uns auf unser tun zu konzentrieren.
* die aktivität hat deutliche ziele.
* die aktivität hat unmittelbare rückmeldung.
* wir haben das gefühl von kontrolle über unsere aktivität.
* unsere sorgen um uns selbst verschwinden.
* unser gefühl für zeitabläufe ist verändert.
* die tätigkeit hat ihre zielsetzung bei sich selbst (sie ist autotelisch)
nicht alle bestandteile müssen gemeinsam vorhanden sein. (vgl.
wikipedia)
und heute habe ich einen DISS-FLOW, sowas habe ich noch nie erlebt. ich muss mich echt zurückhalten, dass ich nicht meinen doktorvater anrufe und ins telefon schreie:
ICH LIEBE SIE DAFÜR, DASS SIE MIR ERMÖGLICHEN, DIESE DOKTORARBEIT ZU SCHREIBEN!
so, und jetzt fülle ich das gefühl in eine tupperware und hoffe, dass es sich luftdichtverschlossen im kühlschrank ein bisschen konservieren lässt.
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